Physiotherapie

Nando wird im Bereich der Physiotherapie mit verschiedenen Therapiemethoden behandelt.

Wir möchten Ihnen hier einen kurzen Überblick über die verschiedenen Methoden geben.
 

Physiotherapeuten können sicher keine Wunder vollbringen, aber sie können helfen und begleiten auf dem langen Weg in Richtung auf eine relative, individuelle Selbständigkeit.

Erfahrungen in der Therapie mit Wachkomapatienten zeigen, dass den Patienten nicht eine spezielle Therapieform zugeordnet werden kann. Vielmehr ist es die „gesunde“ Mischung aus allen Bereichen, welche dann auf den einzelnen Patienten abgestimmt wird. Es muss individuell herausgefunden werden, welche Form der Anwendung für den Patienten im Wachkoma gewinnbringend eingesetzt werden kann.

(Vojta wird momentan bei Nando angewandt. Es sind durchaus gute Fortschritte zu sehen.)

 

Die Entdeckung des Vojta-Prinzips

Prof. Vojta hat die Grundlagen seiner Diagnostik und Therapie, das Vojta-Prinzip, zwischen 1950 und 1970 entwickelt. Das Vojta-Prinzip setzt an der sog. Reflexlokomotion an. Prof. Vojta beobachtete, als er eine Behandlung für cerebralparetische Kindern suchte, bei diesen Kindern, dass diese mit wiederkehrenden motorischen Reaktionen an Rumpf und Extremitäten auf bestimmte Reize in bestimmten Körperlagen antworteten. Die Auswirkungen dieser Aktivierung waren verblüffend: Die zerebralparetischen Kinder konnten danach zuerst deutlicher sprechen und im Laufe kurzer Zeit sicherer Aufstehen und Gehen.

(wurde bei Nando bereits auf der Intensivstation und auch am Anfang der Reha durchgeführt)


Theoretische Grundlagen


Die Autogene Drainage (AD) ist eine Technik, die auf Prinzipien der Atemphysiologie basiert. Der dosiert beschleunigte Ausatemfluss ist dabei die treibende Kraft um Schleim zu mobilisieren und transportieren. AD ist eine Sammlung einzelner wichtiger Prinzipien, die den Patienten befähigt, die bestmögliche Technik individuell, dem jeweiligen Zustand angepasst, zur Sekretmobilisation zu entwickeln.